Traudel Wolf Naturheilpraxis
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Borreliosetherapie

Die Borreliose ist das Chamäleon unter den Infektionskrankheiten, denn die Erreger können sich tarnen als zellwandfreie Formen, Zystenformen, L-Formen und treten in Biofilmen auf. Auf diese Weise können sie sich einer positiven Labordiagnose entziehen. Die klinischen Symptome sind hier also ein wichtiger Faktor in der Anamnese. Nach Eindringen in den Körper streifen sie ihre Hülle ab und werden dann nicht mehr vom Immunsystem erkannt.  Das erklärt, weshalb Antibiotikatherapien oft nicht wirksam sind.

Inzwischen gibt es ca. 750 000 geschätzte Neuinfektionen pro Jahr in Deutschland und an einer chronischen Borreliose leiden ca. 1 Million Menschen. Im Gegensatz zur FSME (Frühsommermeningoenzephalitis), eine Vireninfektion durch den Stich von Zecken übertragen wird und gegen die es eine Impfung gibt, ist die Borreliose in ganz Deutschland verbreitet. Die FSME vorwiegend in Süddeutschland.

Wurde man von einer Zecke gestochen, sollte man sie in ein Labor einsenden nach Entfernen, um mit einer 80%igen Aussage überprüfen zu lassen ob diese durch Borrelien infiziert ist. 

Die Zecke hat verschiedene Entwicklungsstadien. Es gibt Larven, Nymphen und erwachsene Zecken. Durch Nymphen werden die meisten Borrelieninfektionen übertragen. Sie sind so winzig, ca. ½ mm groß, dass sie leicht übersehen werden können. Wichtig ist daher nach einem Spaziergang, der Gartenarbeit oder einem Picknick auf der Wiese sich gründlichst abzusuchen und falls sich eine Zecke festgesetzt hat, diese sofort zu entfernen. Schon nach 6 Std. können die Erreger übertragen werden. Je länger die Saugzeit, desto wahrscheinlicher wird eine Übertragung wenn die Zecke Borrelien und Co-Erreger in sich trägt. Auch der Kontakt mit Haustieren kann eine Möglichkeit sein, sich eine Zecke einzufangen.

Nicht nur Zecken, auch andere stechende und saugende Insekten wie Stechmücken, Kriebelmücken und Bremsen sind mögliche, wenn auch seltene Borrelienüberträger. Die Infektion kann auch während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen werden. Wahrscheinlich sind auch Übertragungswege über Sexualkontakte möglich, dies ist bisher aber noch ungenügend erforscht. Erschwerend hinzu kommen oft Co-Infektionen mit anderen Erregern wie Chlamydien, Ehrlichien, Rickettsien, Bartonellen, Babesien u.a.

Labortests wie Westernblot und Borrelien-Antikörper  sind sehr unsicher in ihrer Aussage, als Frühdiagnostik sowieso nicht geeignet und auch ein Fehlen eines Erythema migrans (Wanderröte) sagt nicht aus, daß keine Borreliose vorhanden wäre, da dieses nur in ca. 50% alle Fälle auftritt. Auftreten einer Wanderröte oder Acroderma atropicans sind sichere Anzeichen einer Borreliose. 

Bei einer akuten Borreliose kann man die Symptome leicht mit einer Grippe (ohne Schnupfen) verwechseln. Bis zu mehreren Wochen nach einem Zeckenstich treten können dann Symptome wie Müdigkeit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche auftreten. Eine Labordiagnostik ist am sinnvollsten durch LTT Testung, Elispot LTT oder spezifische PCR Testung. Geeignete Antibiotika sind Minocyclin und Clarithromycin, evtl. Tinidazol oder Metronidazol, die man kombiniert mit einer versetzten Gabe von Probiotika, um das Mikrobiom im Darm nicht völlig zu zerstören. Keinesfalls Doxycyclingabe, da inzwischen erforscht ist, dass sich danach die Zystenformen vermehren. Bei einigen Patienten schlagen die Antibiosetherapien auch nach wochenlanger Gabe nicht an. Es gibt auch Phytotherapeutika die ähnlich gut wirken wie die Antibiose und in der Naturheilkunde eingesetzt werden. 

Eine Borreliose macht Symptome, die oft auch bei anderen Erkrankungen auftreten und verwechselt werden können: Kopfschmerzen, Fibromyalgie, Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom, Multiple Sklerose, Sehstörungen, Gedächtnisstörungen, Herzrhythmusstörungen, Muskel-, Sehnen- und Gelenkerkrankungen, Burn-out Syndrom, Angst- und Panikattacken, Depressionen und andere. Durch die unspezifischen Symptome werden die Patienten häufig in eine psychosomatische Ecke gestellt oder als Hypochonder abqualifiziert.

Eine Neuroborreliose ist daran erkennbar dass zusätzliche Symptome wie Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Mißempfindungen oder andere krankhafte Zustände des Gehirns (Enzephalopathien) auftreten. Liquoruntersuchungen sind meist unauffällig.

Sehr oft bleiben chronische Infektionen unerkannt oder werden falsch behandelt. Es ist auch nicht damit getan, nur die Erreger auszumerzen, da eine Borreliose eine Multisystemerkrankung darstellt. Es gibt Störungen im Darmbereich, oft Nahrungsmittelunverträglichkeiten, daher ist die Ernährung sehr wichtig. Chronische Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen sind oft eine Folge, ebenso wie Mikronährstoffmangel, oxidativer und nitrosativer Stress, Mitochondriopathie. Belastungen durch Schadstoffe wie Schwermetalle oder eine Störung der Entgiftung muss berücksichtigt werden. Die Hormone z.B. der Nebenniere und Schilddrüse sind oft nicht mehr optimal. 

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine Möglichkeit der Diagnostik, da man hier direkt die Spirochäten im lebenden Blut zu sehen bekommen kann oder Hinweise auf eine Borreliosebelastung erhält. Durch radionische Testung wird verifiziert ob sich die Borrelien in Körper- oder Nervenzellen aufhalten, ob es getarnte Formen gibt, Pilz- oder Schwermetallbelastung vorliegen und vieles mehr. Borrelien erzeugen toxische Nervengifte die aus dem Körper ausgeleitet werden müssen, weil sie den Körper mit einer wahren Säureflut belasten.

In der naturheilkundlichen Behandlung ist die Milieutherapie, phytotherapeutische Behandlung der Erreger, Nosodentherapie, Entgiftung und Ausleitung der toxischen Stoffe vorrangig, die meist in der Schulmedizin garnicht mitbehandelt werden. Nährstoffe und Mineralien, die durch die Erreger, Pilz- und Schwermetallbelastung in hohem Maße verbraucht werden, müssen substituiert werden. Andere Maßnahmen wie Akupunktur, Entspannungsbehandlungen, Bioresonanztherapie, Biophotonentherapie, Frequenztherapie, Gabe von Schüsslersalzen usw. können unterstützend wirken. Geduld und Kooperation seitens des Patienten sind hier gefragt, da diese Therapie meist über einen längeren Zeitraum erfolgen muss.

 

 

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